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Sommerkonzert 2012 in Penzlin

Gemeinsam mit dem Frauenchor Penzlin e.V. fand am 10.Juni 2012 in der Sporthalle der Neuen Burg Penzlin um 15.00 Uhr ein Sommerkonzert statt. Bereits ab 14.30 Uhr begrüste die Blaskapelle Penzlin die ankommenden Gäste aus Nah und Fern mit gehaltvollen Klängen. Insgesamt könnten die Chöre ca. 200 Gäste willkommen heissen. Den Auftakt übernahm unser Chor und zeigte so aus seinem Repertoire einen kleinen Ausschnitt, der aber viel Beifall auslöste.

Ein Höhepunkt war die Verleihung der Silbernen Ehrennadel plus Urkunde des Chorverbandes für unseren Christian Bomeier für 25 Jahre erfolgreiche Chorleitertätigkeit. Unser Chef war sehr gerührt von der Auszeichnung, natürlich wusste er nichts von der bevorstehenden Ehrung.

In der anstehenden kurzen Pause begeisterte ein Tanzpaar im Alter von 15 Jahren, die sich dem Rock and Roll - tanz verschrieben hatten. Viel Beifall belohnte die jungen Tänzer nach ihrem Auftritt. Auch eine Zugabe war unumgänglich.

Der Frauenchor glänzte bei seinem Auftritt besonders durch die neue Qualität seiner Darbietungen sowie den Verkleidungskünsten der Damen. Von Mozart bis zur  "schönen Tilla", die nur lila liebt, Schmetterlingen, Blumen und Käfern in Animation - das kam bei den Zuschauern gut an.

Das Ende der Veranstaltung, die ein voller Erfolg war, gestalteten Frauen- und Männerchor gemeinsam, unterstützt von der Blaskapelle sangen alle gemeinsam das Lied "Mecklenburger Land". Viele Zuschauer stimmten mit ein und ließen so den nachmittag fröhlich ausklingen. Kuchen und Kaffee sowie kalte Getränke fanden im Anschluss regen Absatz.

Unser Dank gilt an dieser Stelle vor allem Tom Mittelstädt, der als Organisator der Technik und Bühne fungierte.


Franzi und die Sänger

In einer anderen Welt: Der Männerchor Penzlin war auf großer Reise in den USA. Die elftägige Tour brachte die Sänger von Hanover bis zur Chicagoer Riesenskulptur, die „die Bohne“ genannt wird.

FOTO: Franziska Göttsche

Artikel Nordkurier - Wochendkurier 05.05.2012

Von unserem Redaktionsmitglied

Franziska Gerhardt

Eine eingeschworene Truppe, Sangesfreudige vom Männerchor Penzlin, hat sich für die USA-Reise weibliche Verstärkung geholt. Ganz frisch sind die Eindrücke.

PENZLIN. Allein unter Männern, in den weiten Ebenen von Kansas, Illinois und Iowa. Elf Tage lang ist die freie Fotografin Franziska Göttsche mit 29 Sängern des Männerchors Penzlin durch die USA getourt. Sie übersetzte, machte Bilder, verkaufte CDs, sah sich um. „Irgendwann im Bus hat Franzi mal so einen schönen Spruch gesagt: Jetzt weiß ich, wie Männer ticken“, erinnert sich einer der Herren. Franziska lächelt fein. Ja, sie habe viel über Männer gelernt.

Die fünf Sänger, die am Gartentisch des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Jaeger Kaffee trinken und sich erinnern, stehen noch ganz unter dem Eindruck der Reise. Die meisten Sangesbrüder waren zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten. Einige sind auch zum ersten Mal geflogen. Von der einfachen Farm auf dem platten Land, wo nur noch der vorbeiwehende Pflanzenball in der Szenerie fehlte, bis hin zur City Chicago – den ganzen Querschnitt durch die USA haben sie gesehen, erzählt Michael Maaß. Besonders die Trucker in einer Kaschemme am Wegesrand haben ihn beeindruckt, wie sie klischeegetreu mit Baseball-Kappen bemützt und biertrinkend Karten spielten. Bei Maaß‘ Ankunft wurde es erstmal still in der Kneipe. In diese Ecke des Landes verschlägt es nur wenige Touristen. „Wir haben dort ein uriges Stück Amerika gesehen“, sagt die Fotografin. Ohne Heckmeck, ohne Glitzer – eigentlich wie Mecklenburg-Vorpommern.

Die Tour führte den Chor nach Kansas, nach Illinois und nach Iowa, also in den Mittleren Westen der USA. Als „midwestern“ bezeichnen die Amerikaner jemanden mit hellen Haaren, bodenständigem Charakter und einer Menge Bauernschläue. Obwohl der Mittlere Westen auch viele ganz andere Typen beheimatet, ist die Gegend doch geprägt durch Weizen- und Maisanbau, Kühe, grasbewachsene Hügel und flache Landschaften. Manchmal sieht es so aus wie in Holland, dann wieder wie in Mecklenburg.

Allerdings ist in Amerika vieles größer. Dort liegen einzelne Gehöfte so weit auseinander wie hierzulande die Ortschaften. Deutsche und deutschsprachige Einwanderer haben in der Region ihre Spuren hinterlassen: Städtchen namens Humboldt gibt es in allen drei bereisten Regionen. Benannt haben sie die Immigranten nach dem Forscher und Entdecker Alexander von Humboldt. In Kansas ging auch der amerikanische Bürgerkrieg los, Nordstaaten gegen Südstaaten im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei.

Die Idee zur „Midwest U.S. Tour“ entstand vor etwa einem Jahr. Das größte Problem: das Geld. „Es waren um die 50000 Euro Reisekosten“, sagt Wolfgang Jaeger. „Wir hatten Sorge, ob uns das gelingt, wir wollten keinen kaputt tarifieren.“ Auch Sangesbrüder, denen es finanziell nicht so gut geht, ob nun arbeitslos oder mit einer kleinen Rente, sollten mitkommen können. Darum der gemeinsame Beschluss: Jeder Reisende zahlt 300 Euro aus eigener Tasche, die gleiche Summe steuert der Chor aus der Kasse bei. Der große Rest von 32000 Euro kam dann durch viele lokale Sponsoren zusammen.

Gesungen haben die Männer in Kirchen und Oberschulen, im Prairie Village, dem „Präriedorf“, und in der Kleinstadt Hanover. Die habe schon bessere Zeiten gesehen, erzählt Lothar Epler. Auch unterwegs auf der Straße haben die Sänger viele Ständchen gebracht, älteren Damen aus dem Ostpreußischen Musikwünsche erfüllt, wie es sich gehört. „Lorelei“, das Lied über die Jungfrau auf dem Felsen hoch über dem Rhein, dann Schuberts „Heilig, heilig“, und Shantys wie „Heute an Bord“. Seemannslieder, Volkslieder, Kirchenlieder, und abends brachte ihnen einmal jemand Wurst und Pumpernickel ins Hotel. Überhaupt, die Herzlichkeit der Amerikaner, ihre Offenheit. Auch wer nur wenig Englisch sprach, wurde mit einem Lächeln begrüßt. Die Gastgeber gaben sich Mühe, die Eingereisten zu verstehen. Meistens klappte es dann auch mit der Verständigung. Alte deutsch-amerikanische Verbindungen wurden reaktiviert, der Amerikaner Greg Bien organisierte Touren ins Kapitol von Kansas und ins Eisenbahnmuseum. Ein Vertreter plattdeutsch singender US-Chöre reiste eigens an, um mit den Deutschen über Lieder und Texte zu fachsimpeln. Bei jedem Konzert sang der Chor die Hymne von Kansas. Das Publikum war oft erstmal skeptisch – ob die Deutschen das hinbekommen würden mit ihrem harten Akzent? „Aber dann hat man so richtig gespürt: Da ging von vorne nach hinten ein Lächeln durch die Reihen,“ erinnert sich die Fotografin.

Manche Negativ-Vorurteile über die USA wurden auch bestätigt. In den Hotels lief die Klimaanlage die ganze Nacht, die Fenster ließen sich erst gar nicht öffnen. „Du frierst eigentlich immer“, sagt Franzi. Im Bus, im Restaurant und jedes Getränk sei bis zum Rand mit Eis gefüllt. „Dafür haben wir einen zweiten Frühling erlebt, mit so einer Schönen dabei“, sagt Wolfgang Jaeger.

Kontakt zur Autorin des Artikels:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Penzliner schicken „Grüße von der Seenplatte“

Von unserem Redaktionsmitglied
Monika Jacobs

Die Punschendörper Männer können singen. Das müssen sie nicht unter Beweis stellen. Sie tun es aber doch und schenken der musikalischen Welt eine CD.

Penzlin. Mittwochabend wird geprobt. Dazu finden sich die 46 Aktiven des Penzliner Männerchores ab 19 Uhr im Bürgerzentrum in der Neuen Burg ein. In den vergangenen Wochen hatten diese Abende einen besonderen Reiz, Aufmerksamkeit und musisches Können waren um noch einen Deut höher gefragt. Denn schließlich ging es um die Aufnahmen für die erste eigene CD. Im Mittelpunkt standen dabei die beliebten Seemanslieder wie „Heute an Bord“, „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Junge, komm‘ bald wieder“. „Grüße von der Seenplatte“ lautet der Titel dieser CD mit dem Penzliner Shantychor, die mit 16 Liedern gerade erst herausgebracht wurde.

Neben den Sängern um Vereinsvorsitzenden Wolfgang Jaeger und Chorleiter Christian Bomeier nahmen Penzliner ganz professionell diese Produktion in die Hand. So rüstete Tom Mittelstädt den Probenraum im Bürgerzentrum fachgerecht zu einem Tonstudio um und kümmerte sich um die Aufnahme der Gesangsstücke. Martin Horst entwarf das Layout für das CD-Cover. Franziska Göttsche lieferte die Fotos vom Männerchor. „Unser Chor geht auf sein 105. Gründungsjubiläum zu. Wir sind stolz auf das Erreichte und dass es uns überhaupt noch gibt“, sagt Wolfgang Jaeger und möchte gerade bei Jüngeren das Interesse für den Chorgesang wecken. Denn mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren sei die Suche nach Sängernachwuchs dringend angeraten. Auch dazu könnte diese CD nun einen Beitrag leisten. 1000 Stück wurden zunächst produziert. Zu erwerben ist die CD bei Sangesbruder Lothar Epler in der Neubrandenburger Chaussee 7a, im Büro von Wolfgang Jaeger in der Penzliner Mauerstraße 1 montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie in der Touristinformation in der Großen Straße. Der Männerchor bereitet für den 10. Juni in der Neuen Burg ein Sommerfest vor und möchte dabei die neue Sporthalle als „Festspielort“ testen. Denn zur 750-Jahrfeier 2013 soll in Punschendörp zum großen Sängertreffen eingeladen werden. Als Höhepunkt steht in diesem Jahr für 30 der Penzliner Gesangsbrüder vom 9. bis 18. April eine „Tournee“ nach Amerika an. Es geht in den US-Bundesstaat Kansas, wo bereits sechs Konzerte festgeschrieben sind. „Wir wollen Volkslieder, plattdeutsches Liedgut und auch einige Shanties aus unserem Repertoire vortragen“, so der Vereinsvorsitzende. Die Verbindung nach Amerika ergab sich über den Neubrandenburger Sangesbruder Peter Kroh, dessen Tochter in Topeka, der Hauptstadt von Kansas, lebt und in einer deutschsprachigen Kirchgemeinde tätig ist. Mit im Gepäck haben die Penzliner dann auch ihre CD.


Artikel Nordkurier - Müritz-Zeitung vom 13.03.2012



2011 - Unsere erste CD ensteht

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht und verwirklicht, unseren Gesang auf eine CD zu bringen, um immer und überall präsent zu sein. Realisiert haben wir das im November 2011 mit Hilfe des hiesigen Tonstudios FLASH unter Tom Mittelstedt. Wir hoffen, es ist uns gelungen, einen kleinen Einblick in unser Wirken zu geben und den Gesang qualitativ gut umgesetzt zu haben.

Zu haben ist unsere CD ab sofort unter Kontakt.

Diese erste CD  - GRÜßE VON DER SEENPLATTE - SHANTYCHOR PENZLIN - zeigt einige Ausschnitte aus unserem Shantyrepertoire. Eine weitere CD mit Volkslieder und Mecklenburger Liedgut soll im Laufe des Jahres entstehen.

Impressionen: (Klick auf ein Bild zum Vergrößern)

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Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christian Nehls.



 

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