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Artikel Nordkurier

 


 

 

Shantyauftritt am 23.06.2017 in Waren (Müritz)

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber H.J.!

Am 01.07.2017 beging unser langjähriger Sangesbruder Hans-Joachim seinen 75.Geburtstag. Der Vorstand gratulierte im Namen des Chores zu diesem Jubiläum,  das im Kreise von Familie und Freunden ausgiebig gefeiert wurde.  Wir wünschen ihm noch viele gute Jahre in unserem Chor und danken an dieser Stelle für sein immerwährendes Engagement für unseren Chor.

 


 

Artikel im Stadtmagazin Neubrandenburg am 30.03.2017


Artikel im Müritz Tipp zum 40.Geburtstag des "Müritz-Chor Waren" am 11.03.2017


Stimmfähig: Alte Hasen und junge Hüpfer im Männerchor

Penzlin. Der erste Singabend am Mittwoch in der Neuen Burg Penzlin eröffnete nicht nur das aktuelle Chorjahr, sondern konnte auch als Begrüßung für den neuen Vereinsvorstand gesehen werden. Nach der Jahreshauptversammlung hat nun Michael Maaß das Zepter des 1. Vorsitzenden des Männerchores Penzlin 1907 inne. Im Vorstand arbeiten zudem Christoph Lange, Thorsten Ohlsson und die „alten Hasen” Rolf Kaselitz und Thomas Günther mit. Dank ging an ihre Vorgänger Wolfgang Jaeger, Christian Nehls, Ernst Böhlke, Horst Epler und Horst Zimmermann, die sich zumeist aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vereinsvorstand zurückzogen. Sie alle bleiben aber dem Chor verbunden, der in diesem Jahr seinem 110. Geburtstag entgegen geht. Den ersten öffentlichen Auftritt gibt es am 11. März in Waren zum 40-jährigen Bestehen des Müritzchores. mj 21.01.17

 


 

Ein neuer Vorstand nimmt seine Arbeit auf

Der neue 1.Vorsitzende des Männerchor Penzlin 1907 e.V. heißt Michael Maaß (links). An dieser Stelle ein großer Dank an seinen Vorgänger Wolfgang Jaeger (rechts), der sich 11 Jahre für das Wohl des Chores und seiner Sangesbrüder als Vorstandsvorsitzender engagierte. Den anderen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern sei ebenfalls herzlich an dieser Stelle gedankt.


Weitere Vorstandsmitglieder sind:

  • Michael Ihde
  • Christoph Lange
  • Torsten Ohlsson
  • Thomas Günther
  • Rolf Kaselitz

Allen alten und neuen Vorstandsmitgliedern ein toi, toi, toi für die (mindestens 3) nächsten Jahre!

 


 

Ahoi! Der Kapitän verlässt die Brücke

Die Jüngeren sollen es machen. Darum gibt Wolfgang Jaeger nach elf Jahren seinen Vorstandsvorsitz im Penzliner Männerchor weiter. Als großer Stratege hat der 72-Jährige die singende Truppe mit Weitsicht geführt und sie sogar über den großen Teich gebracht.

Wolfgang Jaeger 2017


Penzlin. Der Männerchor ohne Wolfgang Jaeger? Das geht gar nicht. Schließlich ist er bereits seit 48 Jahren dabei, gibt den zweiten Bass und möchte auf dieser ehrenamtlichen Strecke auf jeden Fall die 50 Einsatzjahre erreichen. Wie sein Sangesbruder Joachim Nürnberg. Und doch steht ein Abschied an.

Während der Jahreshauptversammlung am 14. Januar ab 13 Uhr in der Neuen Burg wird nach drei Jahren regulär ein neuer Vorstand gewählt. „Von den sieben Mitgliedern treten fünf vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Es bleiben Rolf Kaselitz und Thomas Günther”, sagt der 72-Jährige, der nach elf Jahren den Posten des Vorstandsvorsitzenden räumt. „Alle reden davon, Jüngere ans Ruder zu lassen. Jetzt wird das auch bei uns gemacht”, schiebt er als Erklärung hinterher. Geht es doch um eine Verjüngung des Vorstandes, was mit den Kandidaten auch erreicht wird. Frischer Wind müsse rein in den Männerchor Penzlin 1907 e. V.

Das Durchschnittsalter der Sänger beträgt inzwischen 60 Jahre. Das sei aber fast jugendlich im Vergleich zu anderen Chören in der Region, gibt Wolfgang Jaeger zu verstehen. Ältester in der Runde sei Ulrich Möller mit 87 Lenzen, der seit 63 Jahren den Penzliner Sangesbrüdern angehört. Im vergangenen Jahr konnten drei neue Leute begrüßt werden, die noch keine 40 Jahre alt sind. Zu den Jüngsten zählt Lars Bünger, der die musikalische Leitung des Ensembles übernommen hat und zu den „Eigengewächsen” in der Runde des Chornachwuchses zählt.

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Mitgliederzahl um die 40 immer recht konstant war. Sangen Ende 1960 41 Männer mit, so sind es momentan 43. Die alle unter einen Hut zu bekommen, sei gar nicht so einfach. Schließlich will jeder individuell behandelt und akzeptiert werden. Da müsse man eben auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, sagt Jaeger. Bei der letzten Vorstandssitzung in dieser Woche entschuldigte er sich für die Momente, in denen er manchmal aus der Fassung geriet. Doch in gebückter Haltung durchs Leben zu gehen, das gab es für den ehemaligen LPG-Vorsitzenden und langjährigen Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes nie. „Im Verein sind wir nur unserer Satzung verpflichtet und damit erstrangig der Pflege des deutschen Volksliedes”, heißt es konsequent beim Noch-Vorstandsvorsitzenden.

Seinem Organisationstalent und den vielen Kontakten auf beruflicher Ebene war es zu verdanken, dass der Penzliner Männerchor sogar in Amerika unterwegs war, in Polen, Tschechien und Weißrussland auftrat. Und was wurde auf der „Gorck Fock” gesungen? Natürlich Shantys. Dass die Sänger kurz nach der Wende im Januar 1990 erstmals auf der Grünen Woche in Berlin zu hören waren, das erfüllt den Vorstandsvorsitzenden noch immer mit Freude und Stolz.

„Ich werde dem neuen Vorstand nicht argwöhnisch über die Schulter schauen. Doch gibt es Probleme, helfe ich gern”, sagt der Penzliner, dem das Singen viel bedeutet. „Es macht Freude und trägt zur Freude anderer bei. Singen ist eine besondere Form der Kommunikation, die Menschen verbindet”, hat er in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder erfahren.

Dem Chor steht mit dem 110. Stiftungsfest ein Jubiläum ins Haus, das im Dezember groß gefeiert werden soll. Gespartes und Spenden ermöglichen, dass sich die Sangesbrüder neue Chorkleidung anschaffen können. Nach zehn Jahren haben die Anzüge ihren Dienst mehr als getan. Wie vom Vereinsvorsitzenden zu erfahren war, gab es für die Penzliner im Vorjahr 27 Auftritte. Auch für dieses Jahr stehen die ersten Termine fest. Zu Weihnachten geht es traditionell in die Penzliner Kirche und ins Pflegeheim und neuerdings auch in das Hospiz nach Neubrandenburg. Und zum 1. Mai sind die Sänger mal wieder in Krukow zu Gast.

„Ebenso wie wir feiern auch Frauen- und Kirchenchor der Stadt in diesem Jahr Jubiläen. Zusammen haben wir uns entschlossen, darum 2018 wieder ein Sängertreffen in Penzlin auszurichten”, kommt Wolfgang Jaeger auf künftige Vorhaben zu sprechen, deren Organisation er getrost in die Hände seines Nachfolgers legen wird. Die gewonnene Zeit nach Ausscheiden aus dem Vereinsvorstand soll nun der Familie vorbehalten sein sowie Esel, Pony und Hund.

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Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Artikel Nordkurier / Müritz-Zeitung 13.01.2017)

 

 


 

Seefest am 04.Juni 2016 am Bootshaus in Neustrelitz


Chorkonzert am 29.04.2016 im Roten Haus der WWG in Waren


Der Otterndorfer Shantychor Liedertafel von 1831 e.V. hat neuen Vorsitzenden

Detlef Deuber ist mit sofortiger Wirkung neuer 1.Vorsitzender des Shantychores

Am 18. Feb. d. J. fand in der Stadtscheune die diesjährige Mitgliederversammlung des Otterndorfer Shantychores statt. Gleich zu Beginn ehrte der scheidende Vorsitzende, Lüder Cordes,den Sänger Detlef Deuber für 10jährige Mitgliedschaft im Chor, danach das Vorstandsmitglied des Kreischorverbandes Niederelbe Herbert Hintze denselben Sänger für sein 25jähriges aktives Singen durch die entsprechende Urkunde sowie eine Ehrennadel.
Da der langjährige Vorsitzende Lüder Cordes für eine weitere Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung stand wurde der bereits genannte Sänger Detlef Deuber zum neuen ersten Vorsitzenden einstimmig gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Karl Lengner und zum weiteren Beisitzer Manfred Prylepa gewählt. Der neue Vorsitzende dankte seinem Vorgänger für dessen jahrelange Vorstandsarbeit auf verschiedenen Posten.
Der Chor ist im letzten Jahr ca. 35 mal erfolgreich aufgetreten und wird auch in diesem Jahr wieder sehr aktiv sein. Neue Sänger, besonders Senioren, sind herzlich willkommen.


v.l.: H.Hoyer, K.Lengner, D.Deuber, M. Löppke, H. Hintze, M. Degutsch und E. Willenbrink

 


 

Dieses Jahr wird auch getrommelt

Traditionen sollen gepflegt werden. Deswegen lädt der Penzliner Männerchor auch stets am ersten Adventssonntag zu seinem Konzert ein. Dieses Jahr erhält der beliebte Auftritt einen ganz besonderen Pfiff. Und das in mehrfacher Hinsicht.

Penzlin. Wenn der Penzliner Männerchor am Sonntag zu seinem traditionellen Adventskonzert um 15 Uhr in der St. Marienkirche auftritt, hat er gleich zwei Neuigkeiten mit. „Dieser Auftritt ist der erste richtig große, den Lars Bünger dirigieren wird“, erzählt Wolfgang Jaeger, der Vorsitzende des Männerchores. Bisher habe er schon bei kleineren Anlässen wie der Überreichung der Ehrenbürgerwürde an Jost Reinhold gewirkt, aber nun dirigiere er alleine, sagt Wolfgang Jaeger. Allzu aufgeregt scheint er deswegen nicht zu sein, und auch der 29-jährige Lars Bünger bleibt im Gespräch mit dem Nordkurier ziemlich gelassen. Und das, obwohl er die Chorleitung erst am 1. Juli übernommen hat. Denn Lars Bünger ist für die rund 40 Sänger kein Unbekannter mehr. Der „junge Bursche“ ist seit seinem 15. Lebensjahr Mitglied im Penzliner Männerchor, hatte in den Anfangsjahren aber nur mitgesungen. Seine Leidenschaft zum Dirigieren kristallisierte sich erst im Laufe der Jahre heraus. „Ich bin aufs Musikgymnasium gegangen und danach hat sich das Interesse für die Chorleitung entwickelt“, erzählt Bünger. Der junge Mann hatte seine musikalischen Kenntnisse in Gesang und in Chorleitung auch für einige Zeit am Institut für Kirchenmusik an der Universität Greifswald vertieft. Im Männerchor hatte er die ganze Zeit über weiter gemacht.

Nun hält er den Taktstock bei der duften Truppe schon ganz sicher in der Hand. Mit dem musikalischen Werkzeug wird er am Sonntag sowohl einige bekannte als auch eine ganze Anzahl von eher unbekannten Liedern dirigieren. Und der Chorleiter hat bei der Auswahl der Lieder auch auf anspruchsvolle Stücke geachtet. „Wir werden beispielsweise in einem Doppelquartett singen“, erzählt Wolfgang Jaeger. Aber auch die klassischen Weihnachtslieder wie „Es ist ein Ros entsprungen“, „Oh Tannenbaum“ und „Leise rieselt der Schnee“ werden in einem Liedblock zu hören sein. Die heißen Proben dazu hatten Anfang Oktober begonnen. Lars Bünger blickt optimistisch auf den Auftritt. Für das Ensemble sei alles sehr gut arrangiert, erklärt er. Und bei einigen kleinen Konzerten, die sie im Vorfeld schon gaben, habe er auch gespürt, dass die Leute seinen Taktstock akzeptieren.

Nach der Generalprobe am Mittwochabend wird die Aufregung bei ihm, wie er gesteht, zunehmen. Und auch die anderen Chorsänger werden sicherlich etwas nervöser als üblich sein. Aber nicht nur, weil sie nun mit einem „neuen Chef“ auftreten, sondern auch, weil erstmals die afrikanischen Flüchtlinge bei dem Konzert mitwirken werden. „Sie haben einen eigenen Part, den sie mit ihrem Deutschlehrer gestaltet haben“, schildert Lars Bünger das zweite Novum des Konzertnachmittags. Sie werden zwei Lieder aus ihrer Heimat singen und darüber hinaus ein Trommelstück präsentieren, fügt Wolfgang Jaeger hinzu. „Im Süden Afrikas geht es lebhaft zu und das wollen sie transportieren“, erläutert er. Sie werden außerdem in einem etwa zehnminütigen Gemeinschaftsteil mit den Männern Weihnachtslieder singen, fügt Lars Bünger hinzu. Er schätzt, dass das Konzert etwa 70 Minuten dauern wird. Und er hofft, dass die Kirche – wie schon in den vergangenen Jahren – bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird.

Artikel Nordkurier 26.11.2015

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Auftritt am 25.Juli 2015 in Neubrandenburg

Unser Mitglied Lars Bünger gab hier suverän sein Debüt als "neuer" Chorleiter. Anlass war ein Musikfestival zum Gedenken von allen Opfern von Gewalttaten, Kriegen, allen Benachteiligten und Unterdrückten, veranstaltet vom Verein T.O.N.I. e.V.
Bereits bei anderen Veranstaltungen fungierte er als "Zweitchorleiter", wenn unsere Chorleiter verhindert waren. 
Viel Applaus und Zugabenrufe waren das Ergebnis seiner Bemühungen und Anstrengungen.

 


 

Freundschaft, Frieden, Feiern...

das waren die entscheidenden Kennzeichen der Reise des Männerchores Penzlin 1907 e.V. vom 6.5. bis zum 10.5.2015 nach Minsk.

Mittwoch, 6.Mai: Landung um 14.15 Uhr in der Hauptstadt der Republik Belarus.

Donnerstag, der 7.Mai: Besuch des Museums des Großen Vaterländischen Krieges. In einer beeindruckenden, rund zweistündigen Führung erfuhren wir zahlreiche Details über Leid und Opfer der Weißrussen während des Krieges und der Nazi-Besatzung. Der von Partisanen unterstützte militärische Widerstand gegen die Nazis kam besonders in der nach dem russischen General Bagration benannten Offensive der Roten Armee zum Ausdruck. Sie begann am 22. Juni 1944, auf den Tag genau 3 Jahre nach Beginn des Überfalls auf die Sowjetunion. Unmittelbares Ziel war die Befreiung von Minsk. Bald jedoch wurde daraus ein entscheidender Umschwung des Krieges, der letztlich zum Sieg über die Hitler-Wehrmacht führte.

im Museum

Wie lebendig dieser Teil der Geschichte in Weissrussland ist, erlebten wir am Nachmittag bei einer bewegenden Ehrung von Veteranen im prall gefüllten Foyer der Firma „Integral“ mit. 15 Frauen und Männer wurden zunächst mit Reden geehrt. Dann sangen Kinder, tanzten Jugendliche in Uniformen und Erwachsene überreichten Blumen und Geschenke. Eine ganz besondere Stimmung kam auf, als wir kurz vor dem eigenen kurzen Auftritt gemeinsam mit allen Anwesenden den Refrain des russischen Liedes „Пусть всегда будет солнце“ (Pust wsegda budet solnze) sangen.

Sowohl mit dem feierlichen Lied „Brüder, reicht die Hand zum Bunde“ als auch mit fröhlichen Liedern konnten wir unseren Beitrag zur Ehrung der Veteranen leisten, was sowohl der Beifall als auch die Dankesworte der Verantwortlichen verdeutlichten. Mit Freude wurde quittiert, dass der Männerchor aus Deutschland, wie alle Anwesenden die „offiziellen“ rot-grünen Schleifen am Revers trug. Zustimmung und kräftiges Mitsingen erfuhr unsere Darbietung von „Я играю на гармошке“ (Ja igraju na garmoschkje)

Nach dem Mittagessen fuhren wir zur Technologischen Fakultät, wo wir gemeinsam mit der Gruppe „Roon“ in einem großen Saal vor rund 400 Gästen, zum größten Teil Studentinnen und Studenten, auftraten. Mit dem rund halbstündigen Programm, das feierliche Lieder, deutsche Volkslieder und mecklenburgtypische Songs umfasste, fanden wir ebenso Anerkennung wie mit der Interpretation des Liedes von Krokodil Gena ( Я играю на гармошке). Das Ensemble Roon begeisterte die Gäste mit ihren temperamentvollen Tänzen und Gesängen und animierte einige Sangesbrüder zum kräftigen Mitagieren.

Am Freitag, den 8.5. absolvierten wir vormittags eine Stadtrundfahrt. Begleitet von einigen Wiederholungen zur Geschichte der Stadt zeigte uns die Stadtführerin u.a. imponierende Neubauten für Sportler und Sportveranstaltungen; den Palast der Unabhängigkeit, in dem die Abkommen zwischen der Ukraine, Russland, Frankreichs und Deutschland verhandelt wurden; den Gedenkstein für den deutschen Antifaschisten Fritz Schmenkel, der an der Seite weißrussischer Partisanen kämpfte und am 22. Februar 1944 von den Nazis hingerichtet wurde sowie eine russisch-orthodoxe Kirche. Sie informierte viel über Wohnungsbauten zu „sowjetischen und in postsowjetischen“ Zeiten.

Der anschließende Auftritt in der Firma „Medpräparate“ ähnelte dem vom Vortag, sowohl was unsere Lieder betraf als auch die Performance von Roon.

Anschließend fuhren wir zur Firma Verniba. Nach der Besichtigung der in den Arbeitsräumen vorhandenen Nähmaschinen, lernten wir die dort hergestellte Frauenunterwäsche am lebenden Modell kennen. Am Ende der Modenschau dankte Dr. Jahn dem Firmenchef für die „schönen weißrussischen Frauen“. Ein Zuruf brachte ihn dazu, auch die Qualität der Produkte noch zu loben.

Am Sonnabend, den 9.5. waren wir eingeladen, auf der Tribüne „D“ an der Parade zum „Tag des Sieges“ teilzunehmen. Bei der Parade zeigten zunächst die weißrussischen Streitkräfte moderne Militärtechnik. Danach demonstrierten Jugendliche, Sportler und Einwohner der Stadt. Anschliessend legten einige Sänger im Namen des Chores an der Siegessäule ein Blumengebinde nieder.

Die bis zum Beginn der Zirkusvorstellung verbleibende Zeit nutzten wir individuell. Das bunte Programm im Zirkus bot artistische Leistungen, die man entweder staunend anerkennen oder distanziert ablehnen konnte.

Nach kurzem Zwischenhalt am Hotel fuhren wir ins Restaurant „Megapolis“ in der Nationalbibliothek, wo wir ein „Festtagsabendessen und -trinken“ genießen konnten. Das Ensemble Roon begeisterte erneut mit seiner Tanz- und Sangeskunst und verführte fast alle Mitglieder des Männerchores zum Mittanzen, für manchen bis zur Atemnot. Der Abend endete mit einem Feuerwerk.

Am Sonntag, den 10.5. Rückflug.

(gekürzt) Peter Kroh, 2.Tenor - der gesamte Artikel ist unter Minsk-Reise zu lesen


 

Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder...

Männerchor 1907 e.V. - schon am Namen des Chores kann man erkennen, dass es uns schon 108 Jahre in Penzlin als eine unüberhörbare Stimme für unsere Stadt und deren Umland gibt.
Wir wollen und werden diese Tradition der singenden, klingenden Stadt pflegen und fortsetzen, weil wir Freude am Gesang haben und damit Freude bereiten wollen.
Es ist nicht zu verhehlen, daß auch wir nicht jünger werden, aber wir sind stolz darauf, daß unser Männerchor noch immer 42 aktive Sänger in seinen Reihen hat.
Wir werben im Amtsbereich Penzlin und darüber hinaus um frische, neue Stimmen vom Bass bis zum Tenor und freuen uns über jeden neuen Sänger, der den Mut und Freude daran hat, unseren Männerchor zu verstärken.
Wir laden Sie herzlich ein: Üben Sie mit uns jeweils Mittwoch von 19:00-20:45 Uhr im Bürgerzentrum Penzlin.
Auch im Jahr 2015 bereiten wir wieder Auftritte in Penzlin, im Landkreis und darüber hinaus vor.
Höhepunkt des Jahres wird unsere Chor- und Konzertreise nach Minsk im Mai sein.
Haben wir Sie neugierig gemacht?
Dann kommen Sie doch einfach unverbindlich zu einer unserer Proben oder melden Sie sich über unsere Kontaktadressen.
Auf bald!!!

 


 

 


 

Das hat es auch nach vielen Überlegungen unserer ältesten Sangesbrüder noch nicht im Männerchor Penzlin 1907 e.V. gegeben. "Eiserne Hochzeit".

Der Männerchor Penzlin 1907 e.V. unter der musikalischen Leitung von Christa Siebeck gratulierte am 18.10.2014 seinem ehemaligen langjährigen Sangesbruder Fritz und seiner Ehefrau Ilse Pietsch in Penzlin mit einem Ständchen an der Haustür. Der 2. Vorsitzende Horst Zimmermann übergab den Präsentkorb an das Jubelpaar, nachdem der 1. Vorsitzende Wolfgang Jaeger mit einer "Kurzlaudatio" für das Ehepaar Pietsch einen Rückblick auf schöne Gemeinsamkeiten mit hoffentlich gesunden weiteren Aussichten für kommende Jahre zum Ausdruck brachte.

Gesund bleiben, liebe Ilse und lieber Fritz Pietsch!

Wir wollen für Euch noch so manche Melodie trällern!


 


 

Sommerkonzert am 22.Juni 2014 in Penzlin

Vor der wunderschönen Kulisse der Alten Burg Penzlin und bei herrlichem Sonntagswetter machten sich die Männer auf, um den Penzlinern und ihren Gästen zum Sommeranfang einige seiner Lieder zu präsentieren. Mit im Gepäck waren unter anderem "Die Wolga", "Das Morgenrot" und als Premiere "Entschuldigung". Ein besonderes Highlight war die Aufführung eines 10teiligen Medleys, bestehend aus deutschen Volksliedern, wie z.B. dem "Heidenröslein". Unterstützt wurde der Chor musikalisch auf der Gitarre durch unseren "Gastmusiker" Horst Rieck, dem wir an dieser Stelle unseren großen Dank aussprechen möchten.
Im zweiten Teil des Konzerts kamen unsere beliebten Shanties zu Gehör, und unsere 5 Solisten zeigten ihr Können und wurden entsprechend vom Publikum belohnt. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle an unsere Penzliner und deren Gäste.

 

Impressionen: (Klick auf ein Bild zum Vergrößern)
Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Anke Musick, Berlin.

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Wolfgang Jaeger feiert 70. Geburtstag

Vorsitzender jubiliert mit Sangesbrüdern und wird zum Ehrenmitglied ernannt

Wolfgang und Ehefrau Gabi Jaeger sagen Dankeschön

Wolfgang und Ehefrau Gabi Jaeger sagen Dankeschön

Soviel Trubel gab es schon länger nicht im kleinen Dorf und im Herrenhaus Groß Vielen. Der Männerchor Penzlin 1907 e.V. unter musikalischer Leitung von Frau Christa Siebeck überbrachte melodische Glückwünsche für den langjährigen Sangesbruder und Vereinschef Wolfgang Jaeger. Zur Freude der Geburtstagsgäste nahm die Ehrung des Jubilars breiten Raum ein und die Laudationes von Herrn Rainer Tietböhl (Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg - Vorpommern) und dem Männerchor Penzlin 1907 e.V. gaben der Festgemeinde einen Einblick in die Handlungsfelder des unermüdlichen Wirkens von Wolfgang Jaeger. Er selbst machte deutlich, dass er rückblickend sehr dankbar für die sieben Jahrzehnte ist. Motivierend sind bis heute immer seine Familie und sein Beruf als Landwirt, der ihn mit großer Freude erfüllt. Das wohl schönste Hobby auf dieser Welt, der Chorgesang, ist stets Kraftquell für den Jubilar. Für 45 aktive Jahre im Männerchor Penzlin 1907 e.V. und die erfolgreiche Vereinsführung seit 2006 ernannten ihn seine Sangesbrüder einstimmig zum Ehrenmitglied.

Danke, lieber Wolfgang, wir sagen es mit dem Sängergruß: „Fest mög’ umschlingen uns das Bruderband…!“ und wünschen Dir gute Gesundheit und uns noch viele gemeinsame frohe Stunden in unserer Chorgemeinschaft. C.N., 10.03.2014


Jahreshauptversammlung 2014

Impressionen: (Klick auf ein Bild zum Vergrößern)
Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christian Nehls.

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Neues Vorstandsmitglied

Wir begrüßen Thomas Günther, unser neues Vorstandsmitglied.
Gleichzeitig sagen wir dem aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitglied Dirk Maaß Dankeschön für ein jahrelanges, konstruktives Mitarbeiten im Vorstand. Als Chormitglied wird uns Dirk natürlich erhalten bleiben.


 

 

Film vom MV1 über das Sängertreffen

mit Klick auf das Bild


Quelle: MV1

Fröhliche Lieder erklingen aus über 500 Kehlen

Nicht ganz 750 Sänger treffen sich am Sonnabend in Penzlin zum Sängertreffen im Jubiläumsjahr.

Artikel Nordkurier vom 10.06.2013

Penzlin (sv)

Aus allen Himmelsrichtungen waren eifrige Sängerinnen und Sänger ins beschauliche „Punschendörp“ gereist, um fröhlich mit Amsel, Drossel, Fink und Star zu wetteifern. Auf dem mit farbenfrohen Wimpeln geschmückten Vorplatz zur Neuen Burg bot sich ein buntes Bild: Rund 500 festlich gekleidete, sonnenbehütete Frauen und Männer in bester Laune, nachdem sie unüberhörbar mit Pauken und Tropmpeten durchs verträumte Städtchen gezogen waren, die drei gastgebenden Chöre des Ortes sowie 16 weitere Chöre.

Freilich waren nicht ganz 750 Sänger zusammengekommen, so viele, wie die Stadt Penzlin Jahre hat. Dennoch stellte das Sängertreffen des Jubiläumsjahres ein besonderen Höhepunkt innerhalb dieser schönen Tradition dar.

Den Auftakt gab der Chor Hohenfelde. Die Damen von der Küste ganz in Meeresblau wogen sich wie die Ostseewellen im Wind, das Lied vom „Ostseewind“ singend. Chorleiterin Barbara Stern dirigierte dazu lässig mit Akkordeon – und dem Po. Denn es sie hieß es mal über sie: „Ich habe noch nie eine Chorleiterin gesehen, die mit dem Po dirigiert”, wie der Leiter des Penzliner Männerchores, Wolfgang Jaeger, als Moderator verriet. Die Chefin des Penzliner Frauenchores jedenfalls bescheinigte seinen Ansagen Charme. Denn mit Ute Blohm, so die Ansage, stehe „endlich mal was Schönes auf der Bühne“.

"Willkommen im Grünen"

Der signalrot gewandete Frauenchor hieß dann die unter Linden lauschenden Zuhörer musikalisch „Willkommen im Grünen“. Die „singenden Kerle“ aus Mirow, der „Männerchor 1848“ luden musikalisch zur Jagd, und so brachte jeder Chor den Penzlinern einen musikalischen Willkommensgruß.

Schön wie die Leiterin des Penzliner Frauenchores waren aber auch das „Kaiserwetter“ und der Umstand, dass beim Sängertreffen „noch niemand verhungert und verdurstet“ sei, und so lockten Getränke- und Bratwurstbuden bis hinunter zur Alten Burg. „Das Singen ist ein Ausgleich für die Seele. Außerdem lieben wir das Gemeinschaftsgefühl“, lobten etwa Karin Stoltenfeld vom Neubrandenburger Volkschor das Sängertreffen. Die Sänger dachten aber auch an weniger Erfreuliches: Sie sammelten für die Flutopfer in Mittel- und Süddeutschland.


Männer ölen noch die Kehlen

Artikel Nordkurier vom 7.06.2013

Von Thomas Beigang

Die Penzliner haben eingeladen und alle kommen. Das Sängertreffen auf der Neuen Burg lässt sich kaum jemand vom Fach entgehen. Und da ist dann auch noch ein Rekordversuch offen.

Penzlin .„Prost Ulli“ und „Prost Wolfgang. Die beiden Penzliner Sangesbrüder stoßen an auf die gelungene Vorbereitung des Chortreffens am Sonnabend. Aber bis es soweit war, dass Wolfgang Jaeger und Ulli Möller sich das Bier guten Gewissens schmecken lassen konnten, war eine lange Wegstrecke zurück zu legen. Jaeger, der Vorsitzende des Männerchor-Vereins, hat unzählige Telefonate geführt, Dutzende Briefe geschrieben und viele Klinken geputzt. Aber nun steht fest: Beim Sangestreffen an der Penzliner Neuen Burg werden 21 Chöre dabei sein, alles in allem rund 500 „goldene Kehlen“. „Gemeinsam mit unserem Kirchenchor und dem Frauenchor aus Penzlin haben wir die Strippen gezogen“, so Jaeger. Mit Erfolg. „Es ist für alles gesorgt“, so der Vereinsvorsitzende, der Ulli Möller an seiner Seite weiß. Und mit Sängertreffen in Penzlin kennt sich niemand auch nur annähernd so gut aus, wie der 83-Jährige. Der singt nicht nur seit 59 Jahren als aktives Mitglied im Chor mit, sondern war schon bei dem allerersten Penzliner Sängertreffen 1954 mit an Bord. „An dem Tag, als Westdeutschland Fußball-Weltmeister wurde“, vergisst der Sänger das Datum nie. Gegen halb zehn am Sonnabend kommt das Gros der Chöre, selbst aus Berlin reist einer an, in der Stadt an. Jaeger und seine Mannen haben für Verpflegung gesorgt und nach elf Uhr setzen sich die Chöre zu einem Fest-Marsch quer durch die Stadt zur Neuen Burg in Bewegung. Hier soll es gegen 12 Uhr losgehen, pro Chor haben die Veranstalter rund zehn Minuten eingeplant.
Ein Chor allerdings genießt Sonderrechte –jener aus Penzlins niedersächsischen Partnerstadt Otterndorf. Die nämlich erscheinen schon einen Tag früher als alle anderen und übernachten bei ihren Penzliner „Kollegen“. „Das ist Ehrensache“, sagt Jaeger, „schließlich kennen wir uns alle lange genug und durften auch schon deren Gastfreundschaft genießen“.
Ob allerdings das ehrgeizige Ziel, zu Ehren der 750-Jahr-Feier Penzlins auch 750 Sängerinnen und Sänger auf einmal trällern zu lassen, klappt – das wissen auch Wolfgang Jaeger und Ulli Möller noch nicht. Beide rechnen noch einmal nach: 500 aktive Sänger, einige Hundert Zuschauer und Zuhörer – wenn von denen noch rund 250 mitmachen und mitsingen, dann könnte es klappen. „Wird schon, Ulli“, sagt der Chor-Vorsitzende und stößt mit dem Oldie an. Schließlich müssen bis zum Chortreffen die Kehlen noch etwas geölt werden.

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Subbotnik: Sänger nehmen die Norm einfach mal zehn

 

Artikel Nordkurier vom 18.03.2013

750 Minuten für die Stadt. Penzlin zum Jubiläum zu verschönern, gilt unter den Vereinen als Ehrensache. Dem Männerchor hingegen war das alles viel zu wenig.

Penzlin. Von wegen nur Wein, Weib und Gesang. Der vielköpfige Penzliner Männerchor kann auch tatkräftig Hand anlegen, was die Stimmgewaltigen am Wochenende erneut unter Beweis stellten. Zum dritten Mal haben sich die Männer getroffen, um ihren Beitrag zur Verschönerung ihrer Stadt vor dem bevorstehenden 750. Jubiläum zu leisten. 750 Minuten Arbeitseinsatz für jeden Verein, darum hatte die Stadtverwaltung ihre Einwohner gebeten. Ein Klacks für den Männerchor.


„Das ist schon unser dritter Subbotnik“, schmunzelt Chor-Chef Wolfgang Jaeger, der mit seinen Mannen 350 Meter Friedhofböschung von Unkraut und Wildwuchs befreit und alles gleich auf einen großen Scheiterhaufen bugsiert. Die besonders kräftigen Sänger wie Michael Ihde und Dirk Maaß nehmen sich den Weg mit den Absätzen vor, lösen die alten wackligen Treppenstufen aus dem Erdreich und verankern die Stufen neu. Eine schweißtreibende Angelegenheit trotz der kühlen Außentemperatur. „Jetzt können auch die älteren Penzliner, die ihre Lieben auf dem Friedhof besuchen wollen, wieder gefahrlos den Aufgang nehmen“, sagt Michael Ihde.

Wolfgang Jaeger zählt zusammen. Gut 15 Leute hat er an diesem Wochenende zum „Subbotnik“ hier versammeln können, wenn er alle Teilnehmer der drei Arbeitseinsätze mit den gearbeiteten Minuten multipliziert, kommt er auf rund 7500 Minuten – das Zehnfache der vom Rathaus „geforderten“ Norm. „Wie einst Adolf Hennecke oder Frieda Hockauf“, grinst Jaeger ganz breit unter Berufung auf „Arbeiterhelden“ der DDR in den 50er-Jahren.

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Von volkstümlichen Freiheitsliedern zu mystischen Helden

Penzlin (cs)

Wenn Johann-Heinrich Voß das wüsste: Er dürfte wohl der einzige Penzliner sein, dem seine Heimatstadt eigene Tagungen widmet. Von „unübertroffenen Leistungen“ und von „kultureller Verantwortung“ war da am vergangenen Wochenende die Rede. Drei Tage lang drehte sich in der Neuen Burg alles um den Übersetzer griechischer Epen, den Dichter und den sozialkritischen Vordenker. Alles in einer Person. Als Abwechslung zu den Vorträgen bot der Penzliner Männerchor mit einem Voß-Programm einen ganz anderen Zugang zum Thema.

Die Voß-Experten zog es aus nah und fern. In letztere Kategorie fällt Günter Häntzschel. Aber warum nun aus der fernen Universitätsstadt München in die vermeintlich verschlafene Provinz? „In den Werken von Voß spielt seine Heimat eine große Rolle. Die Texte kann man nur beurteilen, wenn man die Gegend auch mal gesehen hat“, erklärt der Germanistik-Professor. Entsprechend war es für den Voß-Forscher nicht der erste Besuch in unserer Region. „Voß begleitet mich in regelmäßigen Intervallen durch mein Leben. Das fing bei mir schon als Kind an.“ Denn während heute so mancher Gymnasiast nie von Voß gehört hat, war Häntzschel schon als kleiner Junge mit ihm konfrontiert. Gegenüber der väterlichen Buchhandlung in Göttingen stand das Wohnhaus des Dichters. Der war damals schon lange tot, aber der erste Kontakt war dennoch geknüpft. Eine Arbeit über Vossens Sprache brachte dem kleinen Jungen viele Jahre später den Titel „Professor“ ein. „Heute spielt sein Wirken als Vordenker für Freiheit und soziale Gerechtigkeit eine größere Rolle als damals“, so Häntzschel. Die ständige Neuinterpretation sei das Spannende an seiner Wissenschaft.

Damit bald wieder kleine Jungs und Mädchen mit Voß aufwachsen, lässt Andrea Rudolph nicht locker. Für die Leiterin des Burgmuseums kann Voß heute sogar eine politische Rolle spielen. „Er ist ein identitätsbildender Anziehungspunkt im neuen Landkreis“, so die Expertin. Die geplante Ausstellung soll Touristen und Schulklassen nach Penzlin locken.

 


Sommerkonzert 2012 in Penzlin

Gemeinsam mit dem Frauenchor Penzlin e.V. fand am 10.Juni 2012 in der Sporthalle der Neuen Burg Penzlin um 15.00 Uhr ein Sommerkonzert statt. Bereits ab 14.30 Uhr begrüste die Blaskapelle Penzlin die ankommenden Gäste aus Nah und Fern mit gehaltvollen Klängen. Insgesamt könnten die Chöre ca. 200 Gäste willkommen heissen. Den Auftakt übernahm unser Chor und zeigte so aus seinem Repertoire einen kleinen Ausschnitt, der aber viel Beifall auslöste.

Ein Höhepunkt war die Verleihung der Silbernen Ehrennadel plus Urkunde des Chorverbandes für unseren Christian Bomeier für 25 Jahre erfolgreiche Chorleitertätigkeit. Unser Chef war sehr gerührt von der Auszeichnung, natürlich wusste er nichts von der bevorstehenden Ehrung.

In der anstehenden kurzen Pause begeisterte ein Tanzpaar im Alter von 15 Jahren, die sich dem Rock and Roll - tanz verschrieben hatten. Viel Beifall belohnte die jungen Tänzer nach ihrem Auftritt. Auch eine Zugabe war unumgänglich.

Der Frauenchor glänzte bei seinem Auftritt besonders durch die neue Qualität seiner Darbietungen sowie den Verkleidungskünsten der Damen. Von Mozart bis zur  "schönen Tilla", die nur lila liebt, Schmetterlingen, Blumen und Käfern in Animation - das kam bei den Zuschauern gut an.

Das Ende der Veranstaltung, die ein voller Erfolg war, gestalteten Frauen- und Männerchor gemeinsam, unterstützt von der Blaskapelle sangen alle gemeinsam das Lied "Mecklenburger Land". Viele Zuschauer stimmten mit ein und ließen so den nachmittag fröhlich ausklingen. Kuchen und Kaffee sowie kalte Getränke fanden im Anschluss regen Absatz.

Unser Dank gilt an dieser Stelle vor allem Tom Mittelstädt, der als Organisator der Technik und Bühne fungierte.


Franzi und die Sänger

In einer anderen Welt: Der Männerchor Penzlin war auf großer Reise in den USA. Die elftägige Tour brachte die Sänger von Hanover bis zur Chicagoer Riesenskulptur, die „die Bohne“ genannt wird.

FOTO: Franziska Göttsche

Artikel Nordkurier - Wochendkurier 05.05.2012

Von unserem Redaktionsmitglied

Franziska Gerhardt

Eine eingeschworene Truppe, Sangesfreudige vom Männerchor Penzlin, hat sich für die USA-Reise weibliche Verstärkung geholt. Ganz frisch sind die Eindrücke.

PENZLIN. Allein unter Männern, in den weiten Ebenen von Kansas, Illinois und Iowa. Elf Tage lang ist die freie Fotografin Franziska Göttsche mit 29 Sängern des Männerchors Penzlin durch die USA getourt. Sie übersetzte, machte Bilder, verkaufte CDs, sah sich um. „Irgendwann im Bus hat Franzi mal so einen schönen Spruch gesagt: Jetzt weiß ich, wie Männer ticken“, erinnert sich einer der Herren. Franziska lächelt fein. Ja, sie habe viel über Männer gelernt.

Die fünf Sänger, die am Gartentisch des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Jaeger Kaffee trinken und sich erinnern, stehen noch ganz unter dem Eindruck der Reise. Die meisten Sangesbrüder waren zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten. Einige sind auch zum ersten Mal geflogen. Von der einfachen Farm auf dem platten Land, wo nur noch der vorbeiwehende Pflanzenball in der Szenerie fehlte, bis hin zur City Chicago – den ganzen Querschnitt durch die USA haben sie gesehen, erzählt Michael Maaß. Besonders die Trucker in einer Kaschemme am Wegesrand haben ihn beeindruckt, wie sie klischeegetreu mit Baseball-Kappen bemützt und biertrinkend Karten spielten. Bei Maaß‘ Ankunft wurde es erstmal still in der Kneipe. In diese Ecke des Landes verschlägt es nur wenige Touristen. „Wir haben dort ein uriges Stück Amerika gesehen“, sagt die Fotografin. Ohne Heckmeck, ohne Glitzer – eigentlich wie Mecklenburg-Vorpommern.

Die Tour führte den Chor nach Kansas, nach Illinois und nach Iowa, also in den Mittleren Westen der USA. Als „midwestern“ bezeichnen die Amerikaner jemanden mit hellen Haaren, bodenständigem Charakter und einer Menge Bauernschläue. Obwohl der Mittlere Westen auch viele ganz andere Typen beheimatet, ist die Gegend doch geprägt durch Weizen- und Maisanbau, Kühe, grasbewachsene Hügel und flache Landschaften. Manchmal sieht es so aus wie in Holland, dann wieder wie in Mecklenburg.

Allerdings ist in Amerika vieles größer. Dort liegen einzelne Gehöfte so weit auseinander wie hierzulande die Ortschaften. Deutsche und deutschsprachige Einwanderer haben in der Region ihre Spuren hinterlassen: Städtchen namens Humboldt gibt es in allen drei bereisten Regionen. Benannt haben sie die Immigranten nach dem Forscher und Entdecker Alexander von Humboldt. In Kansas ging auch der amerikanische Bürgerkrieg los, Nordstaaten gegen Südstaaten im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei.

Die Idee zur „Midwest U.S. Tour“ entstand vor etwa einem Jahr. Das größte Problem: das Geld. „Es waren um die 50000 Euro Reisekosten“, sagt Wolfgang Jaeger. „Wir hatten Sorge, ob uns das gelingt, wir wollten keinen kaputt tarifieren.“ Auch Sangesbrüder, denen es finanziell nicht so gut geht, ob nun arbeitslos oder mit einer kleinen Rente, sollten mitkommen können. Darum der gemeinsame Beschluss: Jeder Reisende zahlt 300 Euro aus eigener Tasche, die gleiche Summe steuert der Chor aus der Kasse bei. Der große Rest von 32000 Euro kam dann durch viele lokale Sponsoren zusammen.

Gesungen haben die Männer in Kirchen und Oberschulen, im Prairie Village, dem „Präriedorf“, und in der Kleinstadt Hanover. Die habe schon bessere Zeiten gesehen, erzählt Lothar Epler. Auch unterwegs auf der Straße haben die Sänger viele Ständchen gebracht, älteren Damen aus dem Ostpreußischen Musikwünsche erfüllt, wie es sich gehört. „Lorelei“, das Lied über die Jungfrau auf dem Felsen hoch über dem Rhein, dann Schuberts „Heilig, heilig“, und Shantys wie „Heute an Bord“. Seemannslieder, Volkslieder, Kirchenlieder, und abends brachte ihnen einmal jemand Wurst und Pumpernickel ins Hotel. Überhaupt, die Herzlichkeit der Amerikaner, ihre Offenheit. Auch wer nur wenig Englisch sprach, wurde mit einem Lächeln begrüßt. Die Gastgeber gaben sich Mühe, die Eingereisten zu verstehen. Meistens klappte es dann auch mit der Verständigung. Alte deutsch-amerikanische Verbindungen wurden reaktiviert, der Amerikaner Greg Bien organisierte Touren ins Kapitol von Kansas und ins Eisenbahnmuseum. Ein Vertreter plattdeutsch singender US-Chöre reiste eigens an, um mit den Deutschen über Lieder und Texte zu fachsimpeln. Bei jedem Konzert sang der Chor die Hymne von Kansas. Das Publikum war oft erstmal skeptisch – ob die Deutschen das hinbekommen würden mit ihrem harten Akzent? „Aber dann hat man so richtig gespürt: Da ging von vorne nach hinten ein Lächeln durch die Reihen,“ erinnert sich die Fotografin.

Manche Negativ-Vorurteile über die USA wurden auch bestätigt. In den Hotels lief die Klimaanlage die ganze Nacht, die Fenster ließen sich erst gar nicht öffnen. „Du frierst eigentlich immer“, sagt Franzi. Im Bus, im Restaurant und jedes Getränk sei bis zum Rand mit Eis gefüllt. „Dafür haben wir einen zweiten Frühling erlebt, mit so einer Schönen dabei“, sagt Wolfgang Jaeger.

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Penzliner schicken „Grüße von der Seenplatte“

Von unserem Redaktionsmitglied
Monika Jacobs

Die Punschendörper Männer können singen. Das müssen sie nicht unter Beweis stellen. Sie tun es aber doch und schenken der musikalischen Welt eine CD.

Penzlin. Mittwochabend wird geprobt. Dazu finden sich die 46 Aktiven des Penzliner Männerchores ab 19 Uhr im Bürgerzentrum in der Neuen Burg ein. In den vergangenen Wochen hatten diese Abende einen besonderen Reiz, Aufmerksamkeit und musisches Können waren um noch einen Deut höher gefragt. Denn schließlich ging es um die Aufnahmen für die erste eigene CD. Im Mittelpunkt standen dabei die beliebten Seemanslieder wie „Heute an Bord“, „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Junge, komm‘ bald wieder“. „Grüße von der Seenplatte“ lautet der Titel dieser CD mit dem Penzliner Shantychor, die mit 16 Liedern gerade erst herausgebracht wurde.

Neben den Sängern um Vereinsvorsitzenden Wolfgang Jaeger und Chorleiter Christian Bomeier nahmen Penzliner ganz professionell diese Produktion in die Hand. So rüstete Tom Mittelstädt den Probenraum im Bürgerzentrum fachgerecht zu einem Tonstudio um und kümmerte sich um die Aufnahme der Gesangsstücke. Martin Horst entwarf das Layout für das CD-Cover. Franziska Göttsche lieferte die Fotos vom Männerchor. „Unser Chor geht auf sein 105. Gründungsjubiläum zu. Wir sind stolz auf das Erreichte und dass es uns überhaupt noch gibt“, sagt Wolfgang Jaeger und möchte gerade bei Jüngeren das Interesse für den Chorgesang wecken. Denn mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren sei die Suche nach Sängernachwuchs dringend angeraten. Auch dazu könnte diese CD nun einen Beitrag leisten. 1000 Stück wurden zunächst produziert. Zu erwerben ist die CD bei Sangesbruder Lothar Epler in der Neubrandenburger Chaussee 7a, im Büro von Wolfgang Jaeger in der Penzliner Mauerstraße 1 montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie in der Touristinformation in der Großen Straße. Der Männerchor bereitet für den 10. Juni in der Neuen Burg ein Sommerfest vor und möchte dabei die neue Sporthalle als „Festspielort“ testen. Denn zur 750-Jahrfeier 2013 soll in Punschendörp zum großen Sängertreffen eingeladen werden. Als Höhepunkt steht in diesem Jahr für 30 der Penzliner Gesangsbrüder vom 9. bis 18. April eine „Tournee“ nach Amerika an. Es geht in den US-Bundesstaat Kansas, wo bereits sechs Konzerte festgeschrieben sind. „Wir wollen Volkslieder, plattdeutsches Liedgut und auch einige Shanties aus unserem Repertoire vortragen“, so der Vereinsvorsitzende. Die Verbindung nach Amerika ergab sich über den Neubrandenburger Sangesbruder Peter Kroh, dessen Tochter in Topeka, der Hauptstadt von Kansas, lebt und in einer deutschsprachigen Kirchgemeinde tätig ist. Mit im Gepäck haben die Penzliner dann auch ihre CD.


Artikel Nordkurier - Müritz-Zeitung vom 13.03.2012



2011 - Unsere erste CD ensteht

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht und verwirklicht, unseren Gesang auf eine CD zu bringen, um immer und überall präsent zu sein. Realisiert haben wir das im November 2011 mit Hilfe des hiesigen Tonstudios FLASH unter Tom Mittelstedt. Wir hoffen, es ist uns gelungen, einen kleinen Einblick in unser Wirken zu geben und den Gesang qualitativ gut umgesetzt zu haben.

Zu haben ist unsere CD ab sofort unter Kontakt.

Diese erste CD  - GRÜßE VON DER SEENPLATTE - SHANTYCHOR PENZLIN - zeigt einige Ausschnitte aus unserem Shantyrepertoire. Eine weitere CD mit Volkslieder und Mecklenburger Liedgut soll im Laufe des Jahres entstehen.

Impressionen: (Klick auf ein Bild zum Vergrößern)

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Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christian Nehls.

 

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